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Einübung in die Gegenwärtigkeit
Achtsamkeit
Das Jetzt - ein Nichts im Fluss der chronologischen Zeit - erfährt der Achtsame staunend als geheimnisvolle "Fülle der Zeit", als Ewigkeit in der Zeit, als Tiefe, Matrix der Stille, Ursprung persönlichsten Sinns. Achtsamkeit ist die Anerkennung dessen, was ist. Sie ist die Grundausrichtung der Kontemplation. "Gott hasst die Träumerei", schrieb Bonhoeffer in seiner Todeszelle. Viele biblische Worte weisen hin auf die "taghelle Mystik" (R.Musil), die "nüchterne Ekstase" (D. Steindl-Rast) der Achtsamkeit. Sie laden dazu ein, sich zuerst um das Herz der Wirklichkeit zu sorgen, weil alles andere dazugegeben wird. So werden auch wir "gehen, um Nirgendwo anzukommen, ausser im gegenwärtigen Moment" (Thich Nhat Hanh). Denn dieser flüchtige Augenblick ist der einzige, in dem wir überhaupt lebendig sind.
19. - 21. August 2011, Exerzitienhaus Maria Lindenberg 79271 St. Peter
Info und Anmeldung bis zum 9. August: info@haus-maria-lindenberg.de oder info@erika-pruemm.de
Unter diesem Link stehen Ihnen Flyer zu den Kursen zur Verfügung, die Sie auf Ihren Rechner laden können: Download

Kontemplation, Sitzen in Stille
Jesusgebet – Herzensgebet
"Dein Name ist wie ausgegossenes Öl" (Hld 1,3)
Wie ein verborgener, mystischer, nie versiegender Strom zieht das Jesusgebet durch die Tiefen der christlichen Jahrhunderte. Seit dem frühchristlichen ägyptischen Wüstenmönchtum ist es das Herzensgebet der Ostkirchen. Das Jesus-Gebet führt den Beter sanft in die nüchterne Wachheit der Gegenwärtigkeit. Auf dem Weg nach innen, zum Zentrum, zum "Herzen", offenbart es ihm allmählich die eigene Wahrheit und Tiefe. In der Stille macht es ihn durchlässig für die göttliche "Stille, das Geheimnis der zukünftigen Welt". (Isaak d.S.) In seiner jedem zugänglichen Einfachheit erbittet es die Teilhabe am göttlichen Leben.
26. Februar 2011, Kath. Pfarrgemeindehaus Alemannenstr. 18c 79299 Wittnau - info@erika-pruemm.de
28.-30. Oktober 2011, Exerzitienhaus Maria Lindenberg 79271 St. Peter
Info und Anmeldung bis 8. Oktober: info@haus-maria-lindenberg.de oder info@erika-pruemm.de
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Tiefenpsychologische, gestalterische Traumarbeit nach C.G.Jung
Träume – Wegweiser von Innen
"Nicht verstandene Träume sind wie ungelesene Briefe..." In der symbolischen Sprache der Träume möchte sich uns eine Wirklichkeit nahebringen, die uns unbewusst ist, die jedoch gehört, verstanden und berücksichtigt werden will. Gott oder sein Engel spricht aus der Tiefe der Nacht, aus der unbekannten Tiefe seines Unbewussten zum Menschen. Das wussten die Menschen und Religionen aller Zeiten. C.G.Jung nannte den Anordner der Träume, den inneren Lenker und Heiler das "Selbst". Träume orientieren, heilen, inspirieren, sie sind Quellen der Kreativität und Selbsterkenntnis. Sie offenbaren dem Träumer, "was in den innersten Falten seiner Seele verborgen ist" (Johannes Cassian, 4.Jhdt.). In den "Traumtagen" möchte ich mit Ihnen einen traumhaften, ernsthaft spielerischen Umgang mit den schwankenden Traumbildern und -gestalten Ihrer Seele suchen und einen tiefenpsychologischen, erkennenden Zugang zu Ihren Träumen finden.
15. - 17. April 2011, Exerzitienhaus Maria Lindenberg 79271 St. Peter
Info und Anmeldung bis 5. April: info@haus-maria-lindenberg.de oder info@erika-pruemm.de
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Szenisches Spiel - Tiefenpsychologisches Seminar
SCHNEEWITTCHEN oder DAS GLÄSERNE LEBEN
Als Scheintote im gläsernen Sarg wird Schneewittchen zu Grabe getragen. Kennen wir das sichere, einsame Leben wie hinter Glas, in dem es nur Blicke gibt? Als ewig unberührbares Bild soll sie den Blicken der Nachwelt erhalten bleiben. Ist Scheintot-sein vielleicht der einzige Ausweg, um sich einer Berührung zu entziehen? Ein erschütternder Zufall, ein Fehltritt verstört den fatalen Gang ihrer todbringenden Welt. So hebt die Heilung an, die befreiende Wandlung in ein eigenes Leben. War die Verpuppung, die scheintote Abgeschiedenheit im Inneren des gläsernen Lebens der Anfang des Wegs zu sich selbst?
"Am Anfang war..." - Autobiographisches Schreiben
Schreibwerkstatt 40plus
Über das eigene Leben zu schreiben bedeutet, sich die bedrängende oder fremdgewordene Vergangenheit noch einmal aktiv und kreativ anzueignen. Die immer gleichen Erinnerungsfragmente beginnen im Schreibprozess wieder zu leben. Sie bekommen eine Gestalt und einen Ort im Kontinuum des ganzen gelebten Lebens. Die Schreibwerkstatt ist für alle gedacht, die sich gerne schreibend mit ihrem Leben beschäftigen (möchten). Verschiedenste Anregungen und Schreibtechniken helfen, sich den in uns bereitliegenden Bildern und Erinnerungen zu nähern, sie zu wecken und sie skizzenhaft und in kleinen und grösseren Texten zu gestalten.